2018-01-09, Berliner Zeitung, by n. n.

21.59 Uhr: Da will sie ihn (fast) nicht mehr loslassen – so sehr herzt Donna Leon den jungen Countertenor Jaroussky, als er ihr den Preis übergibt. Sie berichtet, was Fremde ihr entgegnen, wenn sie erzählt, dass sie Amerikanerin ist: „I‘m sorry.“ Sie könnte sagen, dass ihr das auch leid täte, aber das tut es nicht. Eine stolze Frau und Preisträgerin.

Donna Leon und der französische Tenor Philippe Jaroussky (Foto: Marlen Gruner) [sic!]
21.52 Uhr: Auch die amerikanische Krimi-Autorin Leon hat ihren Kultur-Bären sichtlich stolz entgegengenommen.

Donna Leon erhält den Preis von Countertenor Philippe Jaroussky (Foto: Henry H. Herrmann)
21.44 Uhr: Donna Leons Lieblingskomponist ist übrigens Händel. In diesem Moment lauscht sie ihm – natürlich nicht persönlich,

Philippe Jaroussky trägt zwei der Stücke live vor. Damit kommen einige Länder zusammen: Leon ist gebürtige US-Amerikanerin, lebt in Venedig, liebt Händel, der Deutsch-Brite war und sicher auch gern Jaroussky, der wiederum Franzose ist, gelauscht hätte.

Philippe Jaroussky singt die Laudatio auf Donna Leon (Foto: Charles Yunck)
21.40 Uhr: Die gesungene Laudatio auf Bestsellerautorin Donna Leon kommt vom Countertenor Philippe Jaroussky. Der Franzose hat ein besonderes Ritual, wie er der B.Z. verrät: „Ich muss vor jedem Auftritt bügeln. Ich bügele meine Hemden selber und kann dabei am besten entspannen.“ Bügeln statt Sprechen, so bleiben die schönsten Töne seiner Stimme für die Bühne!

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